Behandlung von Dysphagie

Restituierende / Wiederherstellende Verfahren

Wählt Ihr Therapeut diese Therapiemethode aus, so heißt es: Üben, üben, üben. Ziel ist es, die für das Schlucken notwendigen Strukturen wieder fit zu machen und Funktionen wiederzuerlangen. Das bedeutet eine auf Sie abgestimmte Mischung aus Krafttraining betroffener Muskulatur und dem Einüben der für das Schlucken notwendigen Bewegungsabläufe. Auch Training bzw. Wiederherstellung sensibler Komponenten sind gegebenenfalls Teil des Behandlungsplans. Diese Therapiemethoden sind vergleichbar mit physiotherapeutischen Übungen. Auch die Behandlung bestimmter Problembereiche, die für den Schluckvorgang relevant sind, kann direkt durch den Physiotherapeuten stattfinden und so die Dysphagietherapie optimal ergänzen.

Kompensatorisches Verfahren

Manchmal ist es nicht möglich oder nicht ausreichend, die verlorengegangenen Funktionen wiederherzustellen. Hier können kompensatorische Verfahren helfen; das bedeutet, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Therapeuten bestimmte Verhaltensänderungen beim Essen und Trinken einüben, die das sichere Abschlucken von Nahrung und Flüssigkeit ermöglichen. Es kann in einigen Fällen beispielsweise schon ausreichen, den Kopf in einer bestimmten Art und Weise zu neigen, um den Transport der Nahrung in die Speiseröhre zu erleichtern. Außerdem lernen Sie hier, wie Sie sich in dem Falle, dass Sie sich doch einmal verschlucken, sicher und effizient selbst helfen können.

Anpassende Verfahren

Adaptive therapeutische Interventionen ergänzen die beiden oben beschriebenen Vorgehensweisen, indem Sie lernen, wie Sie Ihre Ernährungsweise der Schluckstörung anpassen können. Es kann beispielsweise sein, dass Ihnen bestimmte Konsistenzen beim Essen mehr Schwierigkeiten machen als andere, oder möglichweise hilft ein spezieller Trinkbecher bei der Flüssigkeitsaufnahme. In besonders schweren Fällen kann es sein, dass für Getränke ein Andickpulver angeschafft werden muss, welches das schwierige Schlucken von Getränken erleichtert.

Adaptive therapeutische Interventionen ergänzen die beiden oben beschriebenen Vorgehensweisen, indem Sie lernen, wie Sie Ihre Ernährungsweise der Schluckstörung anpassen können. Es kann beispielsweise sein, dass Ihnen bestimmte Konsistenzen beim Essen mehr Schwierigkeiten machen als andere, oder möglichweise hilft ein spezieller Trinkbecher bei der Flüssigkeitsaufnahme. In besonders schweren Fällen kann es sein, dass für Getränke ein Andickpulver angeschafft werden muss, welches das schwierige Schlucken von Getränken erleichtert.